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Aktuelle Nachrichten

Seminar Flusskrebse 2017 (12:34, 29.03.2017)

Inhalt:

Biologie, Verbreitung, Bestimmung, Krankheiten, Naturschutz,

Grundlagen zum Aufbau einer Krebszucht mit rechtlichen und wirtschaftlichen

Rahmenbedingungen. Insbesondere wird auf den heimischen Europäischen Edelkrebs (Astacus astacus) eingegangen.

Zielgruppe:

Das Seminar richtet sich an potenzielle Krebszüchter, Fischzüchter, Naturfreunde und Angler sowie an alle, die sich beruflich oder als Hobby mit heimischen Flusskrebsen beschäftigen.

Referenten:

Dipl.-Biol. Ines Martin (Deutsches Meeresmuseum Stralsund),

Dipl.-Ing. Steffen Teufel (Ring Consult / Warnow Wildlife “Krebsgarten Basthorst”)

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Newsletter 1/2017 (18:02, 30.01.2017)

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Krebsgarten Basthorst

FISCHE

Der Ostseeschnäpel (lat. Coregonus maraena) kommt eigentlich an der Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern vor. Dort wurden in den 90er Jahren Bestandsstützende Maßnahmen durchgeführt, weil er fast verschwunden war. Er kann mehr als 60 cm groß und 5 kg schwer werden und zieht zum Laichen ins Brackwasser und in die Flüsse. Er gehört biologisch zur Ordnung der Lachsartigen und gilt unter Gourmets als „Steinlachs“ als Delikatesse.

In innovativen Aquakultur- und Fischereibetrieben wie bei der BIMES (www.bimes.de wird der Ostseeschnäpel heute kultiviert und soll die Angebotspalette mit hochwertigen Erzeugnissen bereichern. Weil bei der Aufzucht des ebenfalls sehr hochwertigen Edelkrebses (Astacus astacus) der Wasserkörper weitgehend ungenutzt bleibt (der Flusskrebs lebt am Gewässergrund) und andere Fischarten nur bedingt für eine Vergesellschaftung in Frage kommen, werden in Basthorst seit ca. 2 Jahren Versuche zur gemeinsamen Aufzucht durchgeführt. Diese Polykulur-Versuche verlaufen bislang erfolgreich, wobei auf eine extensive naturnahe Aufzucht größten Wert gelegt wird.

Bild: Vermarkungsfähige Ostseeschnäpel am Ende des 2.Jahres (Dr.Wolfgang Jansen, Ring Consult)